Dominik Paul Zehnder (1973, Baden) ist ein zeitgenössischer bildender Künstler, dessen Arbeiten sich mit den sozialen und ökologischen Herausforderungen der anthropogenen Ära befassen. Er schafft Werke aus Beton im öffentlichen Raum sowie anspruchsvolle Gipsreliefs, Frottagen und Tintenbilder. Besonders fokussiert er sich auf die Transformation der Erde und der physischen Landschaft durch menschliches Eingreifen. Seine Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, vor allem in öffentlichen Räumen wie in Chur, Amriswil, Zürich, Samedan und Thusis. Zehnder wurde mit mehreren Auszeichnungen geehrt, darunter der Anerkennungspreis des Kantons Graubünden im Jahr 2025. In seinen Skulpturenserien wie Restschnee, Food Waste, Strömung/Stomung oder Anthropzän lässt er subtile Prozesse menschlicher Verformung erlebbar werden.